Vorschau auf öffentliche Veranstaltungen 2024

4. Februar 2024:
Tagesreise (Bus) in die Turner-Ausstellung des Lenbachhauses München – gemeinsam mit Mitgliedern des Förderkreises „Freunde des Lindenau-Museums“ und der Goethe-Gesellschaft Altenburg. Bis zum 2. Februar besteht für Spätentschlossene noch die Gelegenheit, sich bei Angelika Forster im Lindenau-Museum (Telefon 03447/8955450) anzumelden und Näheres zu erfahren. Gäste sind willkommen.
TURNER
Three Horizons
Joseph Mallord William Turner (1775–1851) – ein Zeitgenosse Bernhard August von Lindenaus – gilt bis heute als Erneuerer und Vorreiter der Moderne. In seinen Bildern entfaltete die Farbe eine bis dahin ungesehene Freiheit. Schon früh begann er, die Möglichkeiten der Landschaftsmalerei zu erkunden, sowohl im Studium berühmter Vorbilder wie in der direkten Auseinandersetzung mit der Umwelt. Er experimentierte mit den Konventionen der Gattung, integrierte Naturwissenschaften, Mythos, Geschichte und Zeitgeschehen. Zunehmend verschob er die Grenzen des Darstellbaren. Bald lösten sich seine Werke so deutlich von der anschaulichen Natur, dass sie in ihrer Reduktion auf Farbe, Licht und Atmosphäre die abbildende Funktion des Bildes in Frage stellten. Darin verblüfften und provozierten sie die Zeitgenossen. Die Nachwelt feierte seine erstaunliche Modernität.
Link zum Lenbachhaus

Ausstellungen von Künstlern, deren Werk Gerhard Altenbourg besonders schätzte, an anderen Orten:
16. Februar bis 16. Juni 2024:
In der Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank Werke von Werner Heldt in der Präsentation:
100 Jahre Held(t)en: Werner Heldt und Burkhard Held
Traum, Sehnsucht, Heimat Berlin und Freiheit beschäftigen die kommende Ausstellung: Anlässlich des 70. Todestages des Malers, Grafikers und Lyrikers Werner Heldt (1904 – 1954), der zu den prägendsten Künstlern der Nachkriegszeit gehört, werden Werke im Dialog mit frühen sowie aktuellen Arbeiten von Burkhard Held (* 1953) gezeigt – beides Künstler der Kunstsammlung der Berliner Volksbank, die zusammen 100 Jahre Held(t)en Geschichte malen. Die Gemälde, Papierarbeiten und Grafiken entspringen verschiedenen Schaffensphasen beider Künstler; es entstehen Stimmungsbilder, die inmitten historischer Kontexte in einen Dialog treten.
Link zur Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank